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Ostern

Der Karfreitag war ein stiller Tag. Dazu gehörte der Besuch des hl. Grabes, das in der Vorhalle der Kirche aufgebaut war. Außer zur Kreuzwegandacht wurden die Kirchenbesucher aufgefordert, vor dem hl. Grab zu beten. Dabei handelte es sich um die so genannten Betstunden. Der Karfreitag war ein strenger Fastentag, an dem weder Fleisch noch Wurst gegessen wurde. Geweihtes Wasser, es durfte aber nur fließendes Wasser sein, sollte vor Augenleiden, Sommersprossen, Ausschlag und Flecken schützen. Man glaubte, dass sich das lebendige Wasser in Blut verwandle.    

Am Karsamstagabend fand die Auferstehungsfeier statt. Mit der Osterkerze, Fahnen, der Blaskapelle und Gesang ging die Prozession dreimal um die Kirche. Während dieser Zeit wurde das hl. Grab abgebaut. Die Gläubigen zogen durch die Vorhalle wieder in die Kirche ein. Mit Christi Himmelfahrt endet die österliche Zeit. Nach dem Evangelium während des Hochamtes wird die große Osterkerze im Altarraum dann ausgelöscht




 
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