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Fastnacht und Aschermittwoch

Mit der eigentlichen Fastnacht war ursprünglich die Nacht vor der Fastenzeit gemeint. Fasching wurde auch in Schlesien, so auch in Niederschwedeldorf gefeiert. Der gläubige Christ erhielt am Anfang der Fastenzeit, am Aschermittwoch, nach der Messe von Pfarrer Rosenberg ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet. Mit Beginn der Fastenzeit war für die Taufpaten die Zeit gekommen, ihre Patenkinder zu beschenken. Die Paten kamen mit Huckekörben, in denen sie ihren Patenkindern Semmelgebäck in Form von geflochtenen Semmeln, Striezel, Krengel und Schnecken mit Rosinen (Rosinka) und Feingebäck in form von einem Pfeffermann, Reiter, Herzen, Häschen und einem Zuckertaler brachten. An Stelle von Gebäck gab es ein Zweimarkstück oder einen Taler. Mit dem 14. Lebensjahr gab es einen sogenannten Abgewöhnlich, ein Gebetbuch und Rosenkranz.




 
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