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Sie haben sich um diese Gemeinde besonders verdient gemacht haben. Dafür gebührt ihnen unser Dank:




Josef Brinkmann

Neben seiner Familie war es die Geschichte und das Schicksal der Niederschwedeldorfer, die ihm sehr am Herzen liegen und wichtiger Lebensinhalt waren. Als gebürtiger Westfale wurde er durch seine Ehefrau Johanna geb. Olbricht und deren Familie, die aus Niederschwedeldorf stammt, angeregt und war mit den Jahren in der Grafschaft Glatz vertrauter als mancher Schlesier.  Über Jahrzehnte trug er viel Wissenswertes über unsere Heimat zusammen, sodass ein großer Fundus und zahlreiches Quellenmaterial zur Geschichte Niederschwedeldorfs heute zur Verfügung steht. Auf seine Initiative hin ist unter Mitwirkung vieler Niederschwedeldorfer zusammen mit der Oldenburgerin Waltraud Patzelt das “Heimatbuch der Gemeinde Niederschwedeldorf“ entstanden.

Josef Brinkmann organisierte zahlreiche Fahrten in die Grafschaft, setzte sich für das schlesische Kulturgut ein und führte über viele Jahre die Heimatgruppe im Vorstand und als Vorsitzender mit großem persönlichem Einsatz.

Heute als Ehrenvorsitzender und von Krankheit gezeichnet, gelten Josef Brinkmann, aber auch seiner Frau Johanna unser großer Dank und unsere Anerkennung.





Helmut Goebel wurde am 23. Januar 1925 in Niederschwedeldorf als Sohn eines Bauergutsbesitzers geboren. Nach der Vertreibung ergriff er mit die Initiative zur Gründung der Heimatgruppe. 1986 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz für seine besonderen Verdienste um die Betreuung seiner aus der Grafschaft Glatz vertriebenen Landsleute verliehen. Ihm ist es zu verdanken, dass die Denkmäler in Niederschwedeldorf auch den nächsten Generationen noch erhalten bleiben.




Maria Brieskorn, geb. am 15. August 1886, Lehrerin in Niederschwedeldorf von 1937 bis zur Vertreibung 1946. Sie hat den Vertriebenentransport im März 1946 begleitet und durch ihren Einsatz erreicht, dass das "halbe Dorf" zusammenblieb und geschlossen nach Kloster Oesede kam.




Alfred Böhm, geb. am 9. September 1893, Bauer aus Niederschwedeldorf, hat die Erlebnisse der Vertreibung im März 1946 genauestens festgehalten und Notizen für seine Nachkommen erstellt, die auch im Heimatbuch nachzulesen sind. Darüber hinaus hat sich Alfred Böhm in Kloster Oesede für die Belange der Niederschwedeldorfer eingesetzt, war Mitbegründer der Heimatgruppe und hat mit Helmut Goebel zusammen 1962 das erste Heimatbüchlein herausgebracht.




Franz Volkmer, geb. am 26. Mai 1924 in Niederschwedeldorf, erfasste nach der Vertreibung die Namen aller Bewohner Niederschwedeldorfs mit Angaben über die Vertreibung. Auch seine Aufzeichnungen waren mit Grundlage für das Heimatbuch. Darüber hinaus war er viele Jahre Ortsflüchtlingsbetreuer in Kloster Oesede.




Gudula Freifrau von Münchhausen (geb. Freiin Grote a. d. H. Jühnde, 1881 - 1966) stellte zahlreiche Einrichtungsgegenstände, einst Inventar aus dem Niederschwedeldorfer Schloss, zur Einrichtung der Heimatstube zur Verfügung.




Kurator Alfred Rosenberg, Pfarrer von Niederschwedeldorf von 1908 bis zur Vertreibung. In diesen 38 Jahren war er den Niederschwedeldorfern, aber auch den Mügwitzern und Roschwitzern ein treuer Seelsorger. Er erfreute sich großer Beliebtheit und war eine Persönlichkleit großen Vertrauens.


Weitere Personen folgen.

 
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